Mann erholt sich von Laserbehandlung beim Malen

Behandlungen

Prostata lasern


Symbol für BPH

Die Laserbehandlung nutzt Lichtenergie, um die Größe der Prostata zu verringern und Beschwerden zu lindern.

Minimalinvasive Laserbehandlung bei vergrößerter Prostata

Beim lasern der Prostata wird ein hochenergetischer Laser eingesetzt, um überschüssiges Prostatagewebe zu entfernen und den Harnfluss zu verbessern. Das Verfahren eignet sich besonders für Männer mit erhöhtem Blutungsrisiko. Studien belegen: Laserbehandlungen wie GreenLight™ und HoLEP sind genauso wirksam wie klassische Operationen – mit deutlich weniger Blutungskomplikationen.1-4


Prostata lasern: Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Lasertechniken für die Prostata. Hier stellen wir Ihnen einige vor. Welches Verfahren für Sie in Frage kommt, besprechen Sie am besten mit Ihrem Urologen.

Photovaporisation

Ein Hochleistungslaser verdampft das vergrößerte Prostatagewebe und verkleinert so die Prostata. Gleichzeitig verschließt der Laser die Blutgefäße. Das minimiert Blutungen erheblich.3,4

Laserenukleation

Der Hochleistungslaser schneidet überschüssiges Gewebe heraus, das die Harnröhre blockiert. Es gibt verschiedene Laserenukleationsverfahren, alle nutzen intensive Lichtenergie. Auch hier werden Blutgefäße versiegelt, was kürzere Klinikaufenthalte ermöglicht.5

Wie funktioniert Photovaporisation?

Der Laser zielt auf das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen der Prostata. Das umgebende Gewebe verdampft, ein freier Weg durch die Harnröhre entsteht. Da nichts geschnitten wird, ist diese Methode ideal, wenn Sie ein erhöhtes Blutungsrisiko haben.3,4

Wie funktioniert HoLEP?

Der Holmiumlaser entfernt Prostatagewebe mit höchster Präzision bis zu 0,4 mm Tiefe. Diese Methode wird besonders bei großer Prostata empfohlen – etwa wenn sie viermal so groß ist wie normal.


Vorteile der Laserbehandlung bei vergrößerter Prostata

Minimalinvasive Behandlung

Laserbehandlungen bei vergrößerter Prostata nutzen Lichtenergie, um Prostatagewebe zu entfernen – ohne Schnitte im Bauch. Deshalb zeigen Studien einen kürzeren Krankenhausaufenthalt im Vergleich zu TURP, normalerweise nicht mehr als einen Tag.6-8

Studien zeigen, dass HoLEP und GreenLight mit niedrigen Komplikationsraten verbunden sind.1,8-10 Nebenwirkungen können unter anderem sein: Veränderungen bei der Ejakulation, Inkontinenz und Erektionsstörungen.

Nachweislich Lebensqualität für mehr als 5 Jahre verbessert

Die Symptome der Prostatavergrößerung wurden nach der Behandlung erheblich reduziert. Diese Verbesserungen blieben mindestens fünf Jahre lang erhalten.1,10-13

Behandlungsoption für Männer mit höherem Blutungsrisiko

Die Lasertherapie hat sich als sichere und wirksame Behandlung für Patienten mit höherem Blutungsrisiko erwiesen. Der Grund: Der Laser verödet Blutgefäße, während er schneidet.3,4,14


Mögliche Risiken der Prostata-Laser-OP

Risiken und Nebenwirkungen sind ein normaler Teil jeder medizinischen Behandlung. Obwohl Nebenwirkungen vorübergehend sein können, ist es möglich, dass einige bei manchen Patienten bestehen bleiben. Hier sind einige der häufigen Risiken beim lasern der Prostata. Wie bei jedem medizinischen Eingriff sollten Sie die Risiken mit Ihrem Arzt besprechen.

  • Trüber Urin
  • Blutungen
  • Inkontinenzprobleme
  • Erektionsstörungen
  • Narbengewebebildung
  • Fieber, Entzündungen, Schmerzen, Infektionen, Narbenbildung
  • Schädigungen von Strukturen in der Nähe des Operationsbereichs (Blase, Harnleiter und Nerven)

Der Ablauf beim lasern der Prostata

Doctor reading research about laser treatment on his computer

Vor dem Eingriff

Sie erhalten eine Narkose, damit Sie sich wohlfühlen. Welche Art der Narkose für Sie und Ihre Erkrankung geeignet ist, besprechen Sie und Ihr Urologe vor Beginn des Eingriffs.

Während des Eingriffs

Ihr Urologe führt ein dünnes Gerät mit dem Laser – ein Resektoskop – in Ihre Harnröhre ein. Am Ende des Resektoskops befindet sich eine Kamera, damit Ihr Urologe die richtigen Bereiche klar sehen kann, während er die Behandlung durchführt.

Nach dem Eingriff

Am Ende der Operation legt Ihr Urologe einen Katheter an, der Ihnen beim Wasserlassen hilft. Dieser bleibt wahrscheinlich nur 24 Stunden, kann aber auch mehrere Tage nötig sein.1


Arzt zeigt männlichem Patienten Statistik-Dokumente über Laserbehandlung

Finden Sie einen Urologen in Ihrer Nähe

Haben Sie weitere Fragen zur Lasertherapie? Möchten Sie wissen, ob die Lasertherapie die geeignete Behandlung für Ihre vergrößerte Prostata ist? Finden Sie einen Spezialisten für Urologie.


Häufig gestellte Fragen zu Lasertherapien

Es ist eine minimalinvasive Behandlung, es ist kein Bauchschnitt erforderlich. Ihr Urologe gibt Ihnen eine Narkose, damit Sie sich während der Behandlung wohlfühlen. Danach kann er Schmerzmedikamente empfehlen.

Ja. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Therapie wiederholen müssen, ist sehr gering, aber das ist eine Option.9,10,12,15

Sie müssen nach Ihrer Operation einen Katheter tragen. In den meisten Fällen dauert dies etwa 24 Stunden, manchmal kann er jedoch mehrere Tage erforderlich sein. Die Lasertechnik führt nachweislich zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt im Vergleich zu TURP.6,8,14-16

Manche Männer können nach der Laserbehandlung bei vergrößerter Prostata Probleme mit der sexuellen Funktion erleben. Wie lange es dauert, bis die sexuelle Funktion so ist, wie vor der Behandlung, hängt davon ab, welche Behandlung Sie hatten und wie schwer und langfristig Ihre Symptome vor der Therapie waren. Sie können eine retrograde Ejakulation erleben – dabei wird das Sperma in die Blase ausgestoßen, was zu wenig oder keiner Ejakulation führt. Ihr Urologe kann bei Ihrer Beratung mit Ihnen über diese Risiken sprechen.


Referenzen: 

  1. Bachmann, A., Tubaro, A., Barber, N., d'Ancona, F., Muir, G., Witzsch, U., . . . Thomas, J. A. (2014, May). 180-W XPS GreenLight laser vaporisation versus transurethral resection of the prostate for the treatment of benign prostatic obstruction: 6-month safety and efficacy results of a European Multicentre Randomised Trial--the GOLIATH study. European Urology, 65(5), 931-42. doi:10.1016/j.eururo.2013.10.040​
  2. Zhong J, Feng Z, Peng Y, et al. A systematic review and meta-analysis of efficacy and safety following holmium laser enucleation of prostate and transurethral resection of prostate for benign prostatic hyperplasia. Urology. 2019 Sep;131:14-20.
  3. Woo H, Reich O, Bachmann A, et al. Outcome of GreenLight HPS 120W laser therapy in specific patient populations: Those in retention, on anticoagulants, and with large prostates (≥ 80 ml). Eur Urol . 2008;7(Suppl):378‐83.
  4. Lerner LB, McVary KT, Barry MJ, et al. Management of lower urinary tract symptoms attributed to benign prostatic hyperplasia: AUA Guideline Part II – surgical evaluation and treatment. J Urol. 2021 Oct;206(4):818–826.
  5. Leavitt, D., Netsch, C., Tayeb, M. E., Borofsky, M., Tiburtius, C., Chughtai, B., . . . Okeke, Z. (2015). Comparison of the different techniques for laser enucleation of the prostatePVEP, HOLEP, THUVEP. Journal of Urology, 193(4S). doi:https://doi.org/10.1016/j.juro.2015.02.1353  ​
  6. Lai S, Peng P, Diao T, et al. Comparison of photoselective green light laser vaporisation versus traditional transurethral resection for benign prostate hyperplasia: an updated systematic review and meta‐analysis of randomised controlled trials and prospective studies. BMJ Open . 2019;9:e028855.
  7. Capitán C, Blázquez C, Martin MD, et al. GreenLight HPS 120‐W laser vaporization versus transurethral resection of the prostate for the treatment of lower urinary tract symptoms due to benign prostatic hyperplasia: A randomized clinical trial with 2‐year follow‐up. Eur Urol. 2011 Oct;60(4):734‐9.
  8. Cornu JN, Ahyai S, Bachmann A, et al. A systematic review and metaanalysis of functional outcomes and complications following transurethral procedures for lower urinary tract symptoms resulting from benign prostatic obstruction: An update. Euro Urol. 2015 Jun;67(6):1066‐96.
  9. Thomas JA, Tubaro A, Barber N, et al. A multicenter randomized noninferiority trial comparing GreenLight‐XPS laser vaporization of the prostate and transurethral resection of the prostate for the treatment of benign prostatic obstruction: two‐yr outcomes of the GOLIATH Study. Eur Ur 
  10. Elmansy HM, Kotb A, Elhilali MM. Holmium laser enucleation of the prostate: long-term durability of clinical outcomes and complication rates during 10 years of followup. J Urol. 2011 Nov;186(5):1972-6. 
  11. Law KW, Tholomier C, Nguyen DD, et al. Global Greenlight Group: largest international Greenlight experience for benign prostatic hyperplasia to assess efficacy and safety. World J Urol. 2021 Mar;39:4398‐95.
  12. Calves J, Thoulouzan M, Perrouin-Verbe MA, et al. Long-term patient-reported clinical outcomes and reoperation rate after photovaporization with the XPS-180W GreenLight laser. Eur Urol Focus. 2019 Jul;5(4):676-80.
  13. Jain, A., Nassour, A-J., Khannani, H., Wines, M. P., Chalasani, V., Katelaris, P., Bergersen, P., Symons, J. L., Baskaranathan, S., & Woo, H. (2023). Australian surgical revision rate for benign prostatic obstruction. Department of Urology, SAN Prostate Centre of Exce
  14. Agarwal DK, Large T, Stoughton CL, et al. Real-World Experience of Holmium Laser Enucleation of the Prostate with Patients on Anticoagulation Therapy. J Endourol. 2021 Jul;35(7):1036-41
  15. Gilfrich C, May M, Fahlenbrach C, Günster C, Jeschke E, Popken G, Stolzenburg JU, Weissbach L, von Zastrow C, Leicht H. Surgical Reintervention Rates after Invasive Treatment for Lower Urinary Tract Symptoms due to Benign Prostatic Syndrome: A Comparative Study of More than 43,000 Patients with Long-Term Followup. J Urol. 2021 Mar;205(3):855-863. doi: 10.1097/JU.0000000000001463. Epub 2020 Oct 26. PMID: 33103943.
  16. Malde S, Lam W, Adwin Z, et al. Pharmacological and interventional treatment of benign prostatic obstruction: An evidence-based comparative review. BJUI. 2021;2(4):238–259.

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