Älteres Paar kocht in Küche und spricht über vergrößerte Prostata

Behandlungen

Vergrößerte Prostata


Symbol für BPH

Nicht jeder mit einer vergrößerten Prostata braucht sofort eine Behandlung. Ihr Urologe bespricht mit Ihnen alle Möglichkeiten. So können Sie eine gut informierte Entscheidung treffen.

Behandlungen bei vergrößerter Prostata

Welche Therapie für Sie in Frage kommt, hängt davon ab, wie stark Ihre Beschwerden Ihren Alltag beeinträchtigen. Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Wege – von sanften Maßnahmen bis zu modernen Operationsverfahren.

  • Aktive Überwachung
  • Medikamente
  • Minimalinvasive Verfahren
  • Operationen

Vergrößerte Prostata: Behandlungen im Detail

Aktive Überwachung

Ihr Urologe kontrolliert regelmäßig Ihre Prostata und beobachtet die Entwicklung. Bei diesen Terminen besprechen Sie auch, wie sich Ihre Beschwerden verändern. Diese Vorgehensweise eignet sich besonders bei leichten Symptomen.


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Vorteile

  • Gut geeignet bei leichten bis mittleren Beschwerden
  • Manchmal reichen Änderungen im Lebensstil aus – ohne Medikamente oder Eingriffe
  • Keine Nebenwirkungen von Behandlungen

 

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Risiken und Nebenwirkungen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Risiken, bevor Sie eine medizinische Entscheidung treffen.

  • Keine Nebenwirkungen zu managen
  • Eine verzögerte Behandlung kann jedoch spätere Therapien weniger wirksam machen. Informieren Sie Ihren Urologen sofort, wenn sich Ihre Symptome verschlechtern oder neue hinzukommen, damit er eine aktive Behandlung vorschlagen kann

Medikamente

Es gibt verschiedene Medikamente gegen eine vergrößerte Prostata. Manche verkleinern sie, andere bremsen ihr Wachstum. Wieder andere verbessern den Harnfluss und reduzieren den häufigen Harndrang. Ihr Arzt kann auch mehrere Wirkstoffe kombinieren.


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Vorteile

  • Können Beschwerden wirksam lindern
  • Bequeme Einnahme als Tablette

 

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Risiken und Nebenwirkungen

Dies sind einige der häufigen Risiken von Medikamenten bei einer vergrößerten Prostata. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt über die Risiken vor jedem medizinischen Eingriff.

  • Alle Medikamente haben Nebenwirkungen
  • Häufige Nebenwirkungen sind Erektionsstörungen und verminderter Sexualtrieb
  • Manche Medikamente können auch niedrigen Blutdruck, Schwindel, Schwäche und anomale Ejakulation verursachen

 


Minimalinvasive Verfahren

Diese Behandlungen nutzen modernste Technik. Sie sind schonend, weil kein großer Bauchschnitt nötig ist.

Laserbehandlungen

Hochintensive Laserstrahlen verkleinern die Prostata. Der Urologe führt den Laser über die Harnröhre ein und entfernt überschüssiges Gewebe. Der Laser verschließt dabei gleichzeitig die Blutgefäße. Das reduziert Blutungen deutlich und beschleunigt die Erholung. Besonders vorteilhaft ist dies für Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko.


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Vorteile

  • Minimalinvasiv ohne Bauchschnitt, kürzerer Krankenhausaufenthalt nachgewiesen
  • Langanhaltende Beschwerdelinderung, mindestens 4 Jahre
  • Besonders sicher für Männer mit Blutungsrisiko

 

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Risiken und Nebenwirkungen

Dies sind einige der häufigen Risiken der Lasertherapie bei vergrößerter Prostata, aber nicht die einzigen. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt über die Risiken vor jedem medizinischen Eingriff.

  • Infektion
  • Blutungen
  • Inkontinenzprobleme
  • Retrograde Ejakulation
  • Narbengewebebildung

 

Mann im Gespräch mit Arzt über Prostatakrebsbehandlungen

Erfahren Sie mehr über Laserbehandlungen

Wasserdampftherapie

Wasserdampf zerstört gezielt überschüssiges Prostatagewebe. Die Prostata wird kleiner, der Druck auf die Harnröhre lässt nach. Das Verfahren ist besonders für Männer interessant, die Medikamente vermeiden möchten oder eine schonende Alternative zur Operation suchen.


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Vorteile

  • Ambulanter Eingriff, oft mit örtlicher Betäubung
  • Sexuelle Funktion bleibt in der Regel erhalten
  • Beschwerdelinderung für mindestens 4 Jahre nachgewiesen

 

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Risiken und Nebenwirkungen

Dies sind einige der häufigen Risiken der Wasserdampftherapie, aber nicht die einzigen. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt über die Risiken vor jedem medizinischen Eingriff.

  • Blut kann mehrere Tage nach der Operation im Urin erscheinen
  • Sie werden wahrscheinlich einige Tage nach der Behandlung einen Katheter benötigen
  • Schmerzhaftes und/oder häufiges Wasserlassen für zwei bis drei Wochen

 

Broschüre über Prostatakrebs

Erfahren Sie mehr über Wasserdampftherapie


Prostataoperation: Methoden, wenn andere Wege nicht ausreichen

Je nach Ihrer Situation kann eine Operation die beste Lösung sein.

Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)

Die transurethrale Resektion der Prostata gilt als Goldstandard. Prostatagewebe wird durch die Harnröhre entfernt – ohne Bauchschnitt. Dieses Verfahren wird bei mittleren bis starken Beschwerden empfohlen.


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Vorteile

  • Vollnarkose oder Spinalanästhesie
  • Langanhaltende Verbesserung, mindestens 5 Jahre

 

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Risiken und Nebenwirkungen

Dies sind einige der häufigen Risiken und Komplikationen der TURP. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt über die Risiken vor jedem medizinischen Eingriff.

  • Retrograde oder „trockene" Ejakulation
  • Fruchtbarkeitsprobleme

 

59 million people affected by Atrial Fibrillation

Mögliche Komplikationen:

  • Eine Operation kann zu Erektionsstörungen führen
  • Viele Patienten, die sich einer TURP unterziehen, entwickeln Inkontinenz. Dieses Risiko ist bei älteren Patienten höher.

 

Prostataentfernung

Die offene Prostatektomie ist eine größere Operation mit Bauchschnitt. Sie erfordert einen Klinikaufenthalt und mehrere Wochen Erholung. Empfohlen wird sie meist nur bei sehr großer Prostata (etwa 80 ml, also viermal so groß wie normal).


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Vorteile

  • Dauerhafte Lösung für eine vergrößerte Prostata
  • Trotz möglicher retrograder Ejakulation können die meisten Männer weiterhin sexuell aktiv sein und zum Orgasmus kommen

 

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Risiken und Nebenwirkungen

Dies sind einige der häufigen Risiken der Prostataentfernung. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt über die Risiken vor jedem medizinischen Eingriff.

  • Infektion
  • Blutungsrisiko
  • Unfähigkeit, Urin zu lassen und andere Harnprobleme
  • Narbenbildung, die die Harnröhre verengt
  • Vorübergehende Schmerzen beim Wasserlassen
  • Sie benötigen einige Wochen einen Katheter während der Erholung

 


Arzt erklärt älterem Paar gutartige Prostatavergrößerung

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Häufige Fragen zu vergrößerter Prostata und deren Behandlung

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die richtige Behandlung hängt von Ihren Beschwerden und Ihren persönlichen Zielen ab. Ihr Urologe bespricht alle Optionen mit Ihnen und hilft bei der Entscheidung.

Inkontinenz ist eine bekannte Nebenwirkung mancher Prostatabehandlungen. Oft bessert sich das Problem von selbst. Wenn nicht, sprechen Sie mit Ihrem Urologen. Es gibt Behandlungen, die helfen können.

Das hängt von der gewählten Behandlung ab. Manche Verfahren können die sexuelle Funktion beeinträchtigen: vermindertes Verlangen, Probleme beim Samenerguss, Erektionsstörungen. Die gute Nachricht: Es gibt zusätzliche Therapien, die bei sexuellen Nebenwirkungen helfen können.

Ja. Für viele Männer mit leicht vergrößerter Prostata oder milden Beschwerden ist das regelmäßige Beobachten eine sichere und sinnvolle Vorgehensweise.

Nein. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen gutartiger Prostatavergrößerung und Prostatakrebs. Eine Behandlung dient in erster Linie der Linderung Ihrer Beschwerden.


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